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Allgemeines


Das Fach Geschichte wird in den Jahrgängen 5 und 9 einstündig, in den anderen Jahrgängen der Sekundarstufe I zweistündig und im Jahrgang 11 dreistündig unterrichtet.

Bis zu zwei Klassen des 9.,10. und 11. Jahrganges nehmen am bilingualen Unterricht teil, in diesen Klassen wird Geschichte in englischer Sprache unterrichtet. Diese Schüler erhalten eine zusätzliche Unterrichtsstunde.

In der Oberstufe wird der Unterricht im derzeitigen dreizehnten Jahrgang das letzte Mal in fünfstündigen Leistungskursen bzw. in dreistündigen Grundkursen unterrichtet. Ab dem Schuljahr 2006 findet der Unterricht - erstmals für den jetzigen 12. Jahrgang - in vier- bzw. zweistündigen Kursen statt.
In allen Jahrgängen ergibt sich die Benotung aus mündlicher und schriftlicher Leistung. Die mündliche Leistung überwiegt dabei; bewertet werden u.a. vorgetragene und abgefragte Hausaufgaben, Referate und das Einbringen von Informationen, Fragen und weiterbringenden Beiträgen.


Zentralabitur

 

Die Themen des derzeitigen 13. Jahrganges (Abitur 2007) waren zunächst „Die USA im 19. Jahrhundert“ und anschließend „Die Deutsche Außenpolitik von 1914 bis 1945“. Zur Zeit beschäftigen sich die SchülerInnen mit dem Thema „Vom Staat des Absolutismus bis zum Verfassungsstaat“.

Die Themen des 12. Jahrganges (Abitur 2008) sind „Die Deutsche Außenpolitik von 1914 bis 1945“, „Imperialismus“ und „Spätantike“.
Die drei Themen für das Abitur 2009 sind „Imperialismus“, „Nationalsozialismus“ und „Europa im Mittelalter“.

Weitere Informationen zum Abitur unter http://db2.nibis.de/1db/cuvo/ausgabe/index.php?wahl=artcuvo.

 

Besondere Kontakte


Seit sechs Jahren pflegt die Fachgruppe besondere Beziehungen zur Gedenkstätte in der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel (http://nibis.ni.schule.de/~gedenkwf/).
Hier haben die SchülerInnen des 10. Jahrganges die Gelegenheit, sich vor Ort mit Fragen der lokalen und regionalen Geschichte beschäftigen zu können. Im früheren Strafgefängnis starben während der Nazi-Diktatur ca. 700 zum Tode verurteilte Menschen aus fast ganz Europa unter der Guillotine; weitere 300 Menschen starben dort während der Kriegszeit an der mangelhaften Versorgung.
Einer der für viele Todesurteile Verantwortlichen war Dr. Walter Lerche, bis 1945 Richter am Sondergericht in Braunschweig; trotz seiner Verstrickung in die NS-Geschichte wurde Lerche nach dem Kriege Stellvertreter des Landesbischofes der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig mit Sitz in Wolfenbüttel.


Klassenfahrten

 

Seit 10 Jahren unterstützt die Fachgruppe insbesonders Fahrten des 10. Jahrganges ins Elsass, wo sich die SchülerInnen mit der vielfältigen deutschen und französischen Geschichte sowie der aktuellen europäischen Politik auseinandersetzen. Von der Jugendbegegnungsstätte Albert-Schweitzer in Niederbronn-les-Bains
(http://www.cas-niederbronn.org/index.htm), 50 km nördlich von Strassburg gelegen, werden u.a. Exkursionen zur Maginotlinie, der französischen Befestigungsanlage aus den Dreißiger Jahren, zum KZ Struthof und zum Europäischen Parlament in Strassburg unternommen. Höhepunkt ist immer der letzte Tag, an dem die SchülerInnen in Gruppen zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad fast den ganzen Tag allein auf dem ehemaligen Schlachtfeld von Woerth (1870) unterwegs sind. Gleichzeitig wird von einer weiteren Gruppe ein Fünfgängemenue für den Abschlussabend vorbereitet.

 

Weiterführende Links:

 

http://www.hdg.de/lemo/  (Deutsche Geschichte insbesondere des 20. Jahrhunderts)

http://www.shoa.de/  (Deutsche Geschichte insbesondere des Nationalsozialismus)

http://www.bpb.de/   (Geschichte allgemein; kostenlose Materialien)

 

Arnulf Heinemann, Fachobmann Geschichte