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Die Geografie beschreibt und erklärt die Erdoberfläche als Ganzes und bzgl. ihrer einzelnen Landschaftsräume bzw. Geofaktoren hinsichtlich deren Strukturen, Genese, Funktionen und prozessualen Abläufe, wobei sie sich vielfältiger Arbeitsmaterialien wie Karten, Statistiken, Diagrammen, Texten u. a. bedient.
Sie umfasst sowohl natürliche Landschaftselemente wie Klima, Relief, Vegetation u.a., als auch anthropogene Aspekte wie Siedlungen, Verkehrswege oder Wirtschaft etc. und eröffnet eine integrative und problemorientierte Perspektive auf die Raumbezogenheit menschlicher Existenz auf der Erde.

 

Der Beitrag des Faches Erdkunde an der Realisierung des Leitbildes unserer Schule,


„ Die Menschen stärken – die Sachen klären“ (H. v. Hentig),


besteht darin, dass Erdkundeunterricht „Kenntnisse und Einsichten über die Grundbedingungen menschlichen Lebens auf der Erde (vgl. Rr. 7-10, S. 4) vermittelt, Interesse an der Verschiedenartigkeit von Lebensräumen weckt, den eigenen und gesellschaftlichen Einfluss auf die natürliche Umwelt bewusst werden lässt und eine ganzheitliche Sichtweise ermöglicht, die eine Grundlage  sach- und umweltgerechter Entscheidungen der Schülerinnen und Schüler bilden kann.
Unterricht im Fach Erdkunde trägt durch die Verknüpfung natur- und sozialwissenschaftlicher Aspekte wesentlich zur Ausbildung eines differenzierten sach- und problemorientierten Weltbildes bei, auf dessen Grundlage die Schülerinnen und Schüler angesichts der zunehmenden Internationalisierung aller Lebensbereiche befähigt werden sollen, in einer globalisierten Welt Orientierung zu finden, Urteilsfähigkeit zu erwerben und Handlungskompetenz bzw. Handlungsbereitschaft zu entwickeln.
Angestrebt wird eine Persönlichkeitsentwicklung, die, ausgehend von einer eigenen gefestigten Wertegrundlage, auf unehmende Bereitschaft zielt, anderen Personen und Kulturkreisen offen und tolerant zu begegnen.  

 

Fachgruppe Erdkunde am THG